09.11.2010 09:12

Licht 21 - Licht-Kunst-Visionen für das 21. Jahrhundert

4. Dezember bis 27. März 2011
Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

Das Ausstellungsprojekt "Licht 21" verbindet auf künstlerische Weise das Thema des industriellen Architekturraumes mit der Zukunftsdimension des Mediums Licht. Im unterirdischen Tonnengewölbe des Museums können Besucher anhand fluktuierender Licht-Raum-Modelle Visionen eines neuen urbanen Lebensgefühls erproben und erforschen. Die Ausstellung findet im Rahmen der gemeinsamen RuhrKunstMuseen-Ausstellungsreihe „Mapping the Region" statt

Im Mittelpunkt von „Licht 21" steht das Werk des finnischen Lichtkünstlers HC Berg (*1971), der 2007 in Skandinavien zum Künstler des Jahres gewählt wurde. HC Berg zählt in Nord-Europa zu den wichtigsten Vertretern der Gattung Lichtkunst. Seine Werke sind dort in allen großen Museen präsent und gelten als zukunftsweisende Modelle für eine Raumtransformation durch Licht.

Die in Wien lebende österreichische Lichtkünstlerin Brigitte Kowanz (*1957) präsentiert ausgewählte Werke, deren reflexive Brechungen und Spiegelungen eine visuelle Licht-Poetik inszenieren, die ein völlig neues Verständnis von Virtualität entwerfen.

Die Lichtprojektionen der jungen Schweizer Künstlerin Christina Benz (*1975) entwerfen demgegenüber eine analytische Wahrnehmung der medialen Bildstromes und setzen dessen permanenter Beschleunigung Momente visueller Irritation entgegen, die aus einer anderen Zeitzone zu stammen scheinen.

Das Werk aller an der Ausstellung beteiligten Künstler zeichnet sich dadurch aus, das es nicht allein darauf abzielt, der Lichtkunst neue ästhetische Dimensionen zu entwickeln, sondern auch deren gesellschaftliche und soziale Bedeutung zu reflektieren. Ihre Licht-Raum-Modelle verstehen sich als eine innovative Form kultureller Präsenz, die exemplarisch die kreative Energie und visionäre Kraft der sich neu entwickelnden Metropolen visualisiert.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ruhr2010.de/ruhrkunstmuseen

28.10.2010 00:00

Mischa Kuball: 100 Lichter / 100 Gesichter

28. Oktober 2010 bis 30. April 2011
Kunstsammlung der Ruhr-Universität Bochum,
Campusmuseum. Sammlung Moderne
Öffnungszeiten: 11-17 Uhr

100 Lichter / 100 Gesichter ist eine künstlerische Recherchereise durch die soziale und historische Bandbreite der Metropole Ruhr. Mischa Kuball besucht rund 100 Familien aus 100 Nationen zwischen Duisburg und Dortmund und lässt sich ihre Migrations- und Lebensgeschichten erzählen. Ein Fotograf und Filmer dokumentiert diese Begegnungen in dem ganz persönlichen Umfeld, in dem die Familien leben. Eine von Mischa Kuball gestaltete Lampe steht als Lichtzeichen für die Begegnung und den Austausch von persönlichen Geschichten und verbleibt in den jeweiligen Familien. Ein ‚Zwilling’ der Lampe wird jeweils als Träger der Fotos ausgestellt und ermöglicht so den Rückbezug in den privaten und individuellen Kontext der jeweiligen Lebensgeschichte.

„100 Lichter / 100 Gesichter“ versucht, alle Facetten der kulturellen Vielfalt der Metropole Ruhr aufzuzeigen, und über die Komplexität des Themas Migration eine künstlerische Erzählung zu entwickeln. Die symbolischen ‚Lichter’ mit den Fotografien und der multimedialen Dokumentation und mit ihnen ein direkter, persönlicher Einblick in das Phänomen Migration werden in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum zu sehen sein. Darüber hinaus entsteht in Zusammenarbeit mit 2010lab.com eine Plattform im Internet, auf der die Geschichten in bewegten Bildern und Texten betrachtet und erfahren werden können.

Die Ausstellung in der Ruhr-Universität Bochum ist Teil des "Mapping the Region"-Projekts der RuhrKunstMuseen.

Mehr Informationen auf der Projektwebsite 100 Lichter / 100 Gesichter.

18.10.2010 11:28

"LichtKunstRaum" - Vorlesungsreihe Bild und Klang: Licht

Ab 19.10.2010 immer dienstags von 19.30 bis 21.00 Uhr 
Stadtkirche St. Reinoldi

Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge.

Termine
16.11.2010
Himmlisches Licht
Michael Küstermann, Michael Stegemann, Barbara Welzel

23.11.2010
»Das ewige Licht leuchte ihnen...«
Thomas Schilp, Michael Stegemann, Barbara Welzel

30.11.2010
St. Reinoldi als Lichtraum
Thomas Schilp, Michael Stegemann, Barbara Welzel, Judith Zepp

07.12.2010
Feuerwerk
Stefan Schweizer, Michael Stegemann, Barbara Welzel

14.12.2010
Industrialisierung und Licht
Rouven Lotz, Thomas Schilp, Michael Stegemann

Weitere Termine und Informationen zu der Vorlesungsreihe finden Sie auf der Website der Kirche St. Reinoldi.

18.10.2010 11:05

„Lichtweg" – Installationen der Künstlerin Petra Goldmann

Im Rahmen der Local Heroes Woche in Werne wird an verschiedenen Stellen und Gebäuden in der Stadt Werne die Lichtinstallation "Lichtblicke" von Petra Goldmann gezeigt.

Die Eröffnung findet am 29.10.2010 um 19:00 Uhr auf dem Marktplatz statt. Nach verschiedenen Grußworten und einer Einführung in das Werk der Medienkünstlerin Petra Goldmann wird die Künstlerin durch die Installation führen. 

Präsentiert vom Kunstverein Werne e.V.

Weitere Informationen auf der Local Heroes Seite der Stadt Werne.

03.09.2010 00:00

Ruhrlights: Twilight Zone

Internationale Lichtkunst an der Ruhr, 3.9. - 26.9.2010
von der Dämmerung bis 24 Uhr, Eintritt frei


Das internationale Lichtkunstfestival "Ruhrlights: Twilight Zone" gibt den besonderen Landschaftsqualitäten an der Ruhr eine neue Sichtbarkeit. In einer programmatischen Partnerschaft der Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Hattingen, Bochum, Witten, Hagen und Dortmund wird die Ruhr im September 2010 mit Lichtinszenierungen als besonderer Natur- und Naherholungsraum in Szene gesetzt.

International renommierte Lichtkünstlerinnen und Lichtkünstler, wie Peter Kogler, Yves Netzhammer, Siegrun Appelt, Andreas M. Kaufmann, Tatzu Nishi, Klaus Obermaier u.a. sind eingeladen, den Qualitäten dieser besonderen Landschaftszone Ausdruck zu verleihen.

An ausgewählten Orten entlang der Ruhr schaffen die Künstler Werke, die neue Sinneseindrücke ermöglichen und die emotionale Erfahrung der Besucher verändern. Die Lichtkunst lenkt die Aufmerksamkeit auf ganz bestimmte Orte, setzt sie in Bewegung und erzählt eine andere Geschichte als die des Alltäglichen.

Zur Finissage am 26. September finden die nördliche Wasserstraße, der Rhein-Herne-Kanal, der sich im Kulturhauptstadtjahr in den KulturKanal verwandelt, und die Ruhr am Duisburger Innenhafen zusammen. In einem Abschlussfest mit mobilen Konzerten der Duisburger Philharmoniker, begehbaren Lichtarchitekturen und multimedialen Performances beginnen die Bilder des Neuen, bleibende Eindrücke in unserem Gedächtnis zu hinterlassen.

Weitere Informationen unter www.ruhr2010.de/ruhrlights

14.07.2010 10:03

Hagen: "Preparations for a Possible Future"

Hochbrücke Ebene 2, Altenhagener Brücke (Nähe Hauptbahnhof), Hagen

23. - 25. Juli
jeweils  22.00 bis 24.00 Uhr

Mit Einbruch der Dunkelheit verwandelt der Künstler Geert Mul aus Rotterdam die Ebene 2 in ein Seh-Abenteuer.

20 künstlerisch bearbeitete Porträts mit einem Durchmesser von drei Metern – basierend auf Fotos Hagener Bürger aus den letzten fünf Jahrzehnten – werden auf der Fahrbahn aufgebracht. Mittels computergesteuerter LED-Spots an den Lichtmasten strahlen die Bilder in wechselnden Farben und entfalten auf diese Weise eine unerwartete Lebendigkeit und gleichzeitig magische Wirkung. Im Idealfall, so der Künstler, schafft diese Atmosphäre Raum für neue Ideen und neue Interpretationen über die Stadt und ihre Zukunft.

Der Niederländer Geert Mul, geboren 1965, studierte an der Kunstakademie Arnheim. Mit seinen interaktiven Installationen u.a. in den USA, Spanien, Indien, Japan, China und Südafrika, oftmals eingebunden in eine Landschaft oder architektonische Gegebenheiten, erlangte er internationales Renommee. Auch in Hagen sind für ihn die Brücke selbst und die Lichtmasten integrativer Bestandteil seines Kunstprojekts.

Geert Mul beschäftigt sich intensiv mit dem Wandel urbaner Strukturen in der postindustriellen Gesellschaft. Im Zeitalter der Migration teilen die heutigen multi-ethnischen Bewohner der städtischen Ballungsräume kaum gemeinsame Vergangenheitserfahrungen; daher ist umso dringender, einen gemeinsamen Traum von einer Zukunft zu haben. So fragt auch sein für Hagen kreiertes Projekt nach den Identitäten der Stadt, ihren multikulturellen Facetten, ihren Perspektiven und Visionen.

Die Besucher können die überdimensionalen Lichtporträts, die im Übrigen auch am Tag eine starke Wirkung entfalten, über eine Länge von 300 Metern erwandern. Eine Lounge und ein attraktives Rahmenprogramm laden zum Verweilen ein.

Weitere Informationen zur Installation und zum Programm auf der Projektwebsite Sehnsucht nach Ebene 2 und der Internetseite der Stadt Hagen.

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