Leucht-Turm, Dortmund
Horst Linn, 2006
Der innerstädtische Platz erhielt einen Holzbelag als "städtisches Parkett". Vor den Restaurants im angrenzenden Viktoria-Haus ragen aus der leicht geneigten Platzfläche zwei horizontal angelegte Terrassen, die Platz für die Bewirtung im Freien bieten. Fest installierte Sonnenschirme strukturieren die Terrassen und erinnern in ihrer Gestalt und Farbigkeit an Schatten spendende Bäume, die jeweils im Zentrum der Schirme integrierte Beleuchtung verbreitet in der Dämmerung diffuses farbiges Licht und lässt die Schirme selbst zu Lichtobjekten werden.
Fokus und integraler Bestandteil des Platzes ist die von Prof. Horst Linn entworfene, aus drei Edelstahlflächen mit einem Raster quadratischer Öffnungen bestehende Stele "Leucht-Turm". Innen und außen angebrachte Leuchten verstärken den Blickfang bei Nacht und dienen zur abendlichen Beleuchtung des Betenhofs. Von der südöstlichen Seite des Platzes gesehen erscheint die Skulptur in einer Reihe mit den Kirchtürmen von St. Reinoldi und St. Marien.
Text von Gerber Architekten, bearbeitet von Redaktion L.R.2010
Standort
Betenstraße 10, Innenhof Volksbankgebäude
Dortmund
Leucht-Zeiten
Abenddämmerung bis Morgendämmerung

