Atminas, Marl
Christina Kubisch, 1991
Fünf pflastersteingroße Werksteine aus Anröchter Naturstein sind im Museumshof wie Teile des Pflasters aufgereiht. Auf ihre Kopfflächen sind fluoreszierende Pigmente aufgetragen, die mit Schwarzlicht angestrahlt werden und bei Einbruch der Dunkelheit zu leuchten beginnen. Ultraschallmodule geben dazu über Lautsprecher teilweise hörbare, programmierte Tonfolgen ab.
Die Steine sollen auf verstorbene Fremdarbeiter aufmerksam machen, die in der Nähe des Friedhofs begraben liegen.
Text von Manfred Walz, Dennis Köhler, bearbeitet von Redaktion L.R.2010
Standort
Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
Skulpturenhof (immer zugänglich)
vom Eduard Weitsch Weg aus
Leucht-Zeiten
von 20 bis 6 Uhr

