Hochlarmark bleibt in Bewegung, Recklinghausen
Maik Löbbert und Dirk Löbbert, 2004
Das Fördergerüst der ehemaligen Zeche Recklinghausen II, vor der Halde Hoheward, steht am Rand des Stadtteils Hochlarmark. Im Rahmen des Landesprogramms "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf" wurde ein Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung des Stadtteils ausgeschrieben. Die Künstler inszenierten die zwei äußeren Seilscheiben des Fördergerüsts mit grünem Kunstlicht so, dass die Seilscheiben sich virtuell bewegen. "Die Räder des Bergbaus stehen zwar still, Hochlarmark jedoch bleibt weiterhin kraftvoll in Bewegung", heißt es dazu in der Wettbewerbsdokumentation der Stadt.
Das Fördergerüst ist eine weithin sichtbare Landmarke sowohl für den Stadtteil wie auch für die angrenzende Haldenlandschaft. Mit eintretender Dämmerung hebt die dynamische Lichtinszenierung der Förderräder diese Wirkung noch deutlicher hervor, sie definiert die Nahtstelle zwischen Stadtteil und neu gestalteter Landschaft.
Text von Manfred Walz, Dennis Köhler
Standort
Karlstr. 75
Recklinghausen
Leucht-Zeiten
Von Einbruch der Dämmerung bis Mitternacht

